# Dokumentation und Wissenstransfer

Dokumentation ist Teil professioneller IT-Arbeit. Sie schafft Überblick, beschleunigt Fehleranalyse und ermöglicht eine geordnete Übergabe. Ihr Umfang richtet sich jedoch immer danach, was für Projekt, Betrieb und Kundenorganisation tatsächlich benötigt wird.

## Was dokumentiert wird

Je nach Auftrag kann eine Dokumentation Ziele, Entscheidungen, Systeme, Berechtigungsrollen, Übergabepunkte, Betriebsabläufe, bekannte Risiken oder wiederkehrende Tätigkeiten enthalten. Nicht jede interne Arbeitsnotiz und nicht jedes technische Detail muss Bestandteil einer Kundendokumentation sein.

## Die passende Tiefe vereinbaren

Zu Projektbeginn wird geklärt, welche Dokumentation benötigt wird, wer sie nutzt, wie detailliert sie sein soll, wer sie laufend pflegt und in welcher Form sie bereitgestellt wird. Eine Übersicht für die Geschäftsführung hat andere Anforderungen als eine technische Betriebsdokumentation für Administratoren.

## Wissenstransfer bei Neukunden

Bei der Übernahme einer bestehenden Umgebung muss zunächst verstanden werden, welches Wissen vorhanden ist, welche Unterlagen zuverlässig sind, welche Verantwortung bereits bei anderen Beteiligten liegt und welche Informationen erst erhoben werden müssen. Eine vollständige Rekonstruktion unbekannter Altbestände ist kein stillschweigender Bestandteil jeder Betreuung.

## Aufwand und Übergabe

Erstellung, Aktualisierung, Prüfung und Übergabe von Dokumentation können erheblichen Arbeitsaufwand verursachen. Sie werden daher im vereinbarten Projektumfang berücksichtigt. Bei Projektabschluss wird festgelegt, welche Unterlagen übergeben werden und welche Zugangsinformationen oder technischen Details über einen geschützten Weg bereitstehen.

<div class="callout info" id="bkmrk-ein-guter-stand-ist-">**Ein guter Stand ist nutzbar**  
Dokumentation soll den Betrieb und die Zusammenarbeit erleichtern, nicht bloß ein umfangreiches Archiv erzeugen.

</div>## Dokumentation als Leistungsbaustein

Dokumentation kann einmalig für eine Bestandsaufnahme, projektbegleitend oder als laufende Pflege vereinbart werden. Damit lässt sich der Aufwand an Ziel, Größe und Schutzbedarf der Umgebung anpassen.

<table id="bkmrk-vorgehengeeignet%2C-we"><thead><tr><th>Vorgehen</th><th>Geeignet, wenn</th><th>Typischer Nutzen</th></tr></thead><tbody><tr><td>Klassische Dokumentation</td><td>Informationen manuell erhoben und fachlich aufbereitet werden sollen</td><td>Individuelle Darstellung und abgestimmte Prüftiefe</td></tr><tr><td>Automatisierte Aufbereitung</td><td>Strukturierte Inventar-, System- oder Schnittstellendaten verfügbar sind</td><td>Wiederkehrende technische Übersichten leichter nachführen</td></tr><tr><td>KI-unterstützte Dokumentation</td><td>Der Einsatz und die zulässigen Plattformen projektbezogen abgestimmt sind</td><td>Informationen schneller strukturieren und besser auffindbar machen</td></tr></tbody></table>

Weitere Details zu Datenquellen, Zustimmung und Alternativen ohne externe KI: [KI-unterstützte Dokumentation](https://docs.daxs.com/books/informationen/page/ki-unterstutzte-dokumentation). Wie Informationen beim Projektende nutzbar übergeben werden, erläutert [Projektabschluss und Übergabe](https://docs.daxs.com/books/informationen/page/projektabschluss-und-ubergabe).

## Weiterführend

Je nach Projekt ergänzen [KI-unterstützte Dokumentation](https://docs.daxs.com/books/informationen/page/ki-unterstutzte-dokumentation), [IT-Übernahme und Onboarding](https://docs.daxs.com/books/informationen/page/it-ubernahme-und-onboarding), [Projektabschluss und Übergabe](https://docs.daxs.com/books/informationen/page/projektabschluss-und-ubergabe) und [Zusammenarbeit mit interner IT und Partnern](https://docs.daxs.com/books/service-support/page/zusammenarbeit-mit-interner-it-und-partnern) dieses Thema.